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 Eröffnung der Winterleitenhütte 1925

Die Gründung


Judenburg war zwar um 1900 als Kleinstadt mit 5169 Einwohnern noch stark vom Handel,
Gewerbe, Beamtenschaft und seinem bäuerlichen Umfeld geprägt,
hatte aber durch die Arbeitnehmer den ersten Industrieansiedlungen,
wie z. B. dem "Sensenwerk", und durch Handwerkgesellen einen zunehmenden
Anteil an engagierten Arbeitnehmern. Aber auch Kleingewerbetreibende und Beamte
sollten sich in dieser Bewegung engagieren.
Bereits 1904 - im Jahr der Gründung der Stadtwerke Judenburg und
zwei Jahre vor dem Aufbau des "Gussstahlwerkes" - gründeten der
Gastwirt Johann Kleindienst,(1.sozialdemokratischer Bürgermeister von Judenburg 1919-1927),
Thomas Grom (Schneidergeselle),
Philip Pick (Konsumangestellter), Jakob Stoll (Landesbeamter, Bürgermeister von 1927-1934
und von 1945-1946) sowie der Bergarbeiter Mayer und der Schneidermeister Feidos
die "Ortsgruppe Judenburg" des Touristenvereines "Die Naturfreunde".
Gemeinsame Ausflüge und Bergwanderungen vermittelten Erholung,
Lebensfreude und das Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Zu den Pionieren des Wintersportes in den Seetaler Alpen zählte der Fotograf Heinrich Klotzinger,
Vizebürgermeister für die SPÖ von 1932-1934 und unter anderem an der Planung
und am Bau der Murbrücke beteiligt. Er war bestrebt,
den weißen Sport der breiten Öffentlichkeit, vor allem aber den Naturfreunden, zugänglich zu machen.

Nach dem ersten Weltkrieg hielt er Schikurse ab, initiierte
Wintersportveranstaltungen und war damit ein Pionier des Schielaufes in den Seetaler Alpen.